
Abby Johnson, frühere
langjährige Angestellte bei Planned Parenthood, hat einen bewegenden
Beitrag geschrieben, wie sie mit ihrer Schuld umgeht. Johnson war
über Jahre erst Angestellte, dann Klinikleiterin bei der
Abtreibungsorgansisation, doch sie nahm Abstand von ihrer
Arbeitsstelle und ihrer Einstellung, nachdem sie im Jahr 2009 ein
Baby während seiner Abtreibung über Ultraschall beobachtet hatte,
kath.net hat berichtet.
Johnson erzählte, dass der kurzem verstorbene
Bernard Nathanson,
ein Abtreibungsarzt, der selbst 5000 Abtreibungen durchgeführt
hatte, gefragt wurde, wie er mit seiner Reue umginge. Sie
erläuterte: „Viele von uns, die wir einst Teil der
Abtreibungsindustrie waren, werden häufig wegen eines ‚Mangels an
Reue‘ kritisiert.“ Nathanson habe erklärt, wenn er es sich selbst
erlauben würde, die Tiefe seiner Reue wirklich zu empfinden, könnte
er nicht mehr mit diesem Schmerz leben. „Ich möchte sagen, dass dies
haargenau für die meisten von uns, welche einst in diesen Vorhallen
des Bösen gelebt … haben, stimmt. Ich bin mir nicht sicher, ob mein
Herz den Schmerz aushalten würde, wenn ich mir wirklich erlauben
würde, zu fühlen, was ich getan habe.“
Die junge Frau sagte: „Wir waren
Serienmörder von der schlimmsten Sorte … wir haben Kinder getötet.
Dann, eines Tages, nachdem wir
Jahre in Dummheit und im Bösen gelebt haben, kehren wir um. Wir
schlucken unseren Stolz herunter und geben zu, dass wir falsch
lagen. … Wir bereuen unsere Sünde und wir fühlen einen Frieden und
eine Freude, wie wir sie nie zuvor in
unseren Herzen hatten… doch da ist auch Gebrochensein … und das
nagende Gefühl von Zerknirschung, das nicht weggeht.“
Johnson, die sich inzwischen äußerst engagiert für das Recht auf
Leben einsetzt, erläutert: „Wie soll man sich dafür entschuldigen,
dass man tausende von Kindern getötet hat und tausende Familien
verletzt hat?“ Den Schmerz über diese Vergangenheit „kann ich nur
mit der Hilfe Christi aushalten.“
Quelle:
kath.net. 5.5.2011
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